New York 1.1.2010 – 10.1.2010 – Reisebericht
1.1.2010 – Anreise
Am 1.1.2010 klingelte um 6:00 der Wecker – phuu – viel geschlafen haben wir nicht, das waren gerade mal 4h Schlaf, aber die Vorfreude half beim Aufstehen. Ein schnelles Frühstück, den Rest zusammengepackt und um 7:45 waren auch schon meine Eltern da und wir haben das Auto mit Gepäck und Hund incl. Hundezubehör beladen. Nebelig war es ohne Ende – ein grausiger Morgen. Kurz nach 8:00 konnte es in Richtung Flughafen losgehen – wir wollten ein wenig früher dort sein, weil ja verstärkte Kontrollen bei Langstreckenflügen durchgeführt werden. Wie bei jedem Aufbruch in einen Urlaub habe ich meinen Maki leicht genervt, weil ich immer ein wenig nervös werde beziehungsweise Angst habe was zu vergessen und alles öfters kontrolliere. Am Flughafen wollten wir mal wieder diesen self-checkin versuchen. Wurde auch diesmal leider nix – es konnte nur die Bordkarte für den ersten Flug nach Toronto gedruckt werden – wir sollen uns bitte an den Schalter wenden. Gut, ab in die Schlange. Endlich vorne angekommen hatten wir eine übernachtige, genervte und mit Mascara überladene Aua Angestellte erwischt. War aber alles kein Problem – unser Gepäck hätte sie durchgecheckt nur den 2ten Boarding Pass müssten wir dann in Toronto an einem Transit Schalter abholen. Na dann – ab geht’s nach Toronto! Bei Boarding mussten wir etwas lange anstehen, weil doch etwas genauer kontrolliert wurde – es gab ein kleinen Interview, wir mussten Hotelbuchung und Rückflugticket vorweisen, aber ging alles recht flott. Trotzdem haben wir beobachtet, dass es stark drauf ankommt wie man aussieht wie intensiv die Kontrollen ausfallen. Die Aua Maschine war innen mit furchtbar grausig türkisen Sitzbezügen ausgestattet – hilfe. Aber wir konnten pünktlich starten und waren sogar 1h früher in Toronto. Diverse Einreiseformulare mussten wir in der Maschine noch ausfüllen. Dies war ziemlich chaotisch, da uns keiner genau sagen konnte, ob wir in Canada einreisen müssen oder ob wir nur das Formular für die USA brauchen. Naja, egal, ich hab gleich mal das Canada Formular gefaltet und erst dann gelesen dass man das nicht darf – ok, blöd jetzt. Aber wir nahmen dann an, dass wir es sowieso nicht brauchen werden. Für was genau man diese ESTA Geschichte dann im Voraus im Internet ausfüllen muss ist uns ein Rätsel, weil dieser grüne Einreisewisch ist genau das gleiche – aber gut – nicht denken – ausführen. In Toronto dann Schneefall bei der Landung aber alles kein Problem, die sind dort an Schnee gewöhnt
Schwieriger wurde es dann bei der Entscheidung “Reisen wir nach Canada ein oder nicht” und jetzt kommt eine wirklich wilde Geschichte: 4 Mädels die etwas vor uns waren kamen vorm Transit schon zurück – es wurde ihnen gesagt sie müssen doch nach Canada einreisen – dann das Gepäck holen und wieder neu für den New York Flug einchecken. Toll. Also schnell ein neues Formular ausgefüllt und zum Einreiseschalter – wir hatten dann eine so nette Zoll-Dame, ich bin ihr noch immer sehr dankbar, weil sie hat unsere Einreise in Frage gestellt und uns dann schlussendlich doch wieder zum Transit zurückgeschickt. Alle anderen 10Leute unseren Fluges sind aber schon alle durch gewesen. Also sind wir mit einem one-way Stempel im Pass wieder zurück und rauf zum Transit – dort standen noch etliche andere Leute von USA Flügen die sich nicht auskannten – leider betraf das auch die Angestellten dort. Aufgrund der Sicherheit dürfen Gepäckstücke in die USA nicht mehr durchgecheckt werden – gut – nur wie kommt man jetzt zu dem Gepäck. Nach ein paar Telefonaten und ewiger Warterei wurde uns dann versichert, dass unser Gepäck hier rauskommt, wir es nehmen, durch die nächste Kontrolle damit gehen und ein paar Meter weiter wieder selber auf ein Förderband legen müssen. Passt – Maki wartete auf unsere Koffer und ich versuchte einen Boardingpass für den Weiterflug zu organisieren. Hier muss gesagt werden – diese Dame hat glaube ich ihn ihrem Leben noch nicht viele Boardingpässe gedruckt. Aber egal – schlussendlich waren wir im Besitz eines solchen und auch unser Gepäck hat es geschafft – wir konnten es kaum glauben. Dann wollten wir durch die nächste Kontrolle – hat der Dame unser Rucksack nicht gefallen - kein Handgepäck außer Handtasche oder Laptop erlaubt – gottseidank waren unsere Koffer sehr leer und wir stopften die Rucksäcke einfach dazu – mit Geldbörse, Reiseunterlagen und Pässen in der Hand gings dann zur Kontrolle “Einreise in die USA” Wieder schön anstehen – wir kamen drauf, dass auf unserem Boarding Pass eine anderen Flugnummer steht als auf der Buchung und auf unserem grünen USA Einreisewisch – egal – es war zu spät es zu ändern – wir wollten einfach nur IRGENDEIN Flugzeug nach New York, also war uns das mal egal. Dann waren wir an der Reihe – kurzes Interview – alle 10 Finger gescannt – Gesichtsscan. Ging alles sehr flott soweit. Weiter gings zur nächsten Kontrolle – Koffer musste man auf ein Förderband legen – mit den Rollen nach oben
dann ein Stück weiter Schuhe aus – durch den Metalldetektor – zum x-ten Mal. Da war ich wirklich froh kein Handgepäck zu haben! Wir dachten alles überstanden – da kam die nächste Schlange vor den Gates. Männer und Frauen wurden hier getrennt – ok – was kommt jetzt?! Einzeln musste man dann zu einem Tisch vortreten und wurden händisch aufs Genaueste durchsucht. Und hier meine ich wirklich genau. Mein Zopf, mein Hosenbund, meine Schuhe – alles wurde abgetastet. Aber auch das brachten wir erfolgreich hinter uns. Die 45Minuten bis zum Boarding vergingen auch – nur waren in dem Flieger vielleicht 30 Leute. Viele dürften es nicht durch alle Kontrollen geschafft haben oder waren in anderen Flugzeugen?! Wir wussten es nicht. Die Mädels aus unserem Flug, die nach Canada eingereist sind, haben wir nicht wieder gesehen. Eine tolle Air Canada Maschine war das – alles neu – tolles Unterhaltungsprogramm, aber die 1,5 h waren eh schnell um und wir waren froh endlich angekommen zu sein – Gepäck war da – der Flughafen reicht klein – La Guardia. Schnell in ein Taxi und da waren wir auch schon im Hotel. Checkin war in 1Minute erledigt. Alles sehr neu, nettes Zimmer, alles da was man braucht – gefällt uns sehr gut. Trotz totaler Müdigkeit sind wir noch eine Runde gegangen uns haben uns mal die Umgebung angesehen. Echt Top Lage, kann man nicht meckern. Alle noch sehr in Feierlaune von Silvester – war echt viel los auf den Strassen. Nach einem späten Abendessen bei Friday´s waren wir dann echt steichfähig und nur mehr froh im Bett zu sein, immerhin waren wir schon 24h auf den Beinen.
2.1.2010
Geschlafen haben wir sehr gut, das Bett ist wirklich super. Um 9:30 sind wir dann dick eingepackt zu Fuß in Richtung Times Square aufgebrochen, im Planet Hollywood mussten wir ja unseren online bestellten New York Pass abholen. Wir spazierten den Broadway entlang und ein paar Minuten später hatten wir auch schon den Times Square erreicht. Toll, wenn man dieses Spektakel das erste Mal erlebt. Jede Menge Ampeln, die meistens von den Fußgängern eh nicht beachtet werden, erschweren ein flüssiges Vorankommen, aber wir hatten sowieso jede Menge zu schauen. Leider war es ziemlich kalt und vor allem windig. Auf dem Weg mussten wir natürlich auch gleich ins Hard Rock Cafe schauen und haben gleich 2 T-Shirts gekauft. Beim Abholen unseres Pass gab es keinerlei Probleme, in 1 Minute waren wir wieder draußen und es konnte weiter zur M&M´s Wold gehen. Sehr faszinierend wie viel unnötigen Kitsch es hier zu kaufen gibt. Aber toll war es auf jeden Fall, vor allem die riesigen Röhren wo man sich selbst eine M&M´s Mischung zusammenstellen kann sind einfach genial. Natürlich haben wir hier zugschlagen. Da wir noch kein Frühstück genossen hatten, gings einfach gleich zum nächsten Mäci, dieses Zimtzeug ist einfach himmlisch! Maki hat eher deftigeres Burgerzeug gewählt. Danach sind wir in Richtung Central Park geschlendert und haben beim Columbus Circle die Time Warner Mall besichtigt – nicht ganz unsere Preisklasse, aber ein sensationeller Samsung Store hat uns ziemlich begeistert- sowas von toll präsentiert – wir waren hin und weg! Haben dann eine kleine Runde im Central Park gemacht und den Zoo besucht. Wirklich groß ist dieser nicht, aber ganz nett angelegt. Im Park selber haben wir dann noch jede Menge Eichhörnchen gesehen und auch einen Waschbären – alle sehr wohlgenährt
Den Applestore haben wir uns auch noch angesehen und dann war es schon Zeit für ein Mittagessen. Wir haben einen witzigen Fast Food “Chinesen” ausprobiert der am Weg lag, echt sehr lecker, nur waren wir die einzigen Europäer in diesem Lokal. Gleich daneben war dann auch schon Madame Tussauds- die Wachsfigurenausstellung. Wir hätten uns ja nie angestellt, aber mit unserem New York Pass konnten wir eine fast lane nehmen und waren sofort bei der Kassa. Es war wirklich die Hölle los, die Leute stellen sich bei den Temperaturen wirklich freiwillig an – so toll kann  das gar nicht sein, dass ich mir das antue. Aber im Museum selbst hat es sich dann ein wenig aufgeteilt. Fotos sind ganz witzige entstanden. Am Heimweg haben wir dann noch die Holiday Shops im Bryant Park besucht. Dort gibt es auch die Möglichkeit eiszulaufen. Sehr nett dort, aber der Punsch fehlt einfach! Hundemüde, ab er mit tollen Eindrücken fielen wir ins Bett.
3.1.2010
Endlich hatte dieses schon in Österreich herausgesuchte Fotogeschäft offen, also stand das in der Früh gleich mal als erstes auf der Liste nach einem Frühstück bei Wendy´s. Da wir noch ein wenig zu früh dran waren, haben wir uns noch in der Eingangshalle des Madison Square Gardens umgesehen. Leider finden zur Zeit nicht wirklich so tolle Events statt. Kurz vor 10 trafen wir dann bei B&H Fotos ein und schon wieder eine Schlange vor der Türe – und das bei dem Wind. Wir warteten windgeschützt bis die Türen geöffnet wurden und dann erlebten wir den hellen Wahnsinn. Keine Ahnung woher diese Leute alle kamen – aber die Massen strömten in das Geschäft und es war kein Ende in Sicht. Das Geschäft selber hatte glaub ich 1000 Angestellte und war top vorbereite für diesen Ansturm. Wir waren absolut begeistern wie professionell die das dort aufziehen. Bei einem Schalter, zu dem du erst vortreten darfst, wenn du aufgerufen wirst, bestellst du deine gewünschten Dinge, diese kommen per “unterirdischem Aufzug” zum Schalter. Dort kann man alles begutachten, ausprobieren usw. danach bekommt man die Rechnung ausgestellt und das erworbene Ding wird per Kiste über eine Rollbahn zu Kassa befördert. Wie am Flughafen die Gepäckstücke. Danach geht’s dann zum Zahlen – einen Schalter weiter bekommt man dann das fertig verpackte Sackerl ausgehändigt. Maki hat sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und ein Weitwinkelobjektiv erstanden und einen neuen Kameragurt, den es in Österreich nur mit sehr viel Versandkosten gab. Jetzt konnte das Fotografieren wirklich losgehen. Am Weg zum Museum of natural history kauften wir uns eine Metro Card um 27 Dollar, welche für 7 Tage gültig ist. Das Museum selbst hatte wieder eine fast lane – und wir konnten schnell weiter. War sehr nett gestaltet – die Sammlung ist wirklich überwältigend. Danach kauften wir uns erstmals einen Hot Dog bei diesen Standlern. War eigentlich sehr lecker, nur konnte Maki überhaupt nicht eruieren was das für ein Würstel ist
Danach gingen wir durch den Central Park in Richtung 5th Avenue. Haben ein paar Fotos vor dem Friends-Brunnen gemacht und dann in der 5th Avenue diverse Designer Geschäfte bestaunt. Wieso vor dem Abercrombie Geschäft schon wieder Leute angestellt waren, keine Ahnung, sicher nicht – bei dem Wetter! Wir haben uns dann die St. Patrick´s Cathedral angesehen, echt riesig und sehr schön. Danach waren wir beim Rockefeller Center und haben dort noch die Weihnachtsbeleuchtung bewundert. Zurück gings dann wieder über den Times Square zu einer kleinen Pause im Zimmer. Nachdem es dunkel geworden war, sind wir nochmal zum Rockefeller Center gefahren und haben den Rest der 5th Avenue zu Fuß erkundet. Bei Esprit haben wir Hammer Schnäppchen gemacht. Die hatten auf alles -50%! Beim Mäci haben wir uns noch ein kleines Abendessen gegönnt und dabei einen “Sandler” beobachtet. Zuerst hat er allen erzählt er kommt gerade aus dem Krankenhaus und ist so hungrig usw. Einige Leute haben ihm auch Geld gegeben. Ein wenig später saß er in Sichtweite von uns und hat in 2 Geldbörsen Geld sortiert. Kein Kommentar! Das war ein Stapel von 5 cm! Irre! Nach dieser Beobachtung waren wir dann reif fürs Hotelzimmer.
4.1.2010
Endlich mal deutlicher Sonnenschein – das mussten wir gleich für einen ferry-trip nutzen. Die Staten Island Ferry pendelt gratis zwischen Manhatten und, wie schon der Name sagt, Staten Island. Von der Fähre hat man einen tollen Ausblick auf Manhatten und man fährt auch bei der Freiheitsstatue vorbei. Der Ausblick war toll, aber es war sowas von kalt, dass ich dachte mir friert mein Hirn ein. Nach einer guten Stunde waren wir wieder zurück in Manhatten und machten uns zu Fuß auf den Weg den financial district zu erkunden. Dass wir nicht ganz auskühlen, waren wir noch auf ein schnelles Frühstück beim Starbucks, danach sind wir die Wallstreet raufgewandert und haben die enormen Sicherheitsvorkehrungen bestaunt. Keine Ahnung ob das immer so ist, oder vielleicht eine Veranstaltung war. Von Polizisten mit Maschinengewehren, bis Strassensperren mit Rapen die nur Kit überwinden kann und wilde Verfolgungsjagdpolizeitautos (hätte ich ja nie erkannt, aber Maki war von den Autos ganz hin und weg – schon allein die Felgen *G*) In der Trinity Church haben wir dann noch einer Messe beigewohnt – eine ganz neue Erfahrung, leider haben viele Touristen die Stimmung etwas gestört. Danach rannten wir ein wenig im Kreis um den Bronzebullen zu finden – leider waren so viele Touris dort, vor allem so laute Spanier, dass wir nur schnell ein Foto machten und weitergingen in Richtung Ground Zero. Hier erinnert schon fast gar nichts mehr an den World Trade Center. Am neuen Gebäude wird schon fleissig gearbeitet – Umrisse sind schon erkennbar. Trotzdem macht der Anblick, mit all dem Hintergrundwissen sehr nachdenklich. Es ist einfach unvorstellbar, was da passiert ist. Nach einem kurzen Mittagessen beim Burger King (von dort sieht man sehr gut auf die Baustelle) gings für uns weiter nach Brooklyn. Am Weg zur U-Bahn fingen dann Makis Achillessehnenprobleme an. Er hatte ja schon in der Früh etwas gespürt, aber plötzlich konnte er kaum noch gehen. Trotzdem gings weiter – wir wollten ja die Brooklyn Bridge in Richtung Manhatten überqueren. So ganz einfach war es aber nicht den Aufgang zu finden. Ein eigentlich sehr netter etwas älterer Mann mit Schlapfen sah uns an, dass wir etwas verwirrt umherblickten und war gleich sehr gesprächig.  Kam uns sehr komisch vor, aber er hat uns dann sehr ausschweifend erklärt wie wir gehen müssen und wir sollten uns doch mehr ansehen von Brooklyn. Ich glaube er hätte uns gerne seine ganze Lebensgeschichte erzählt, aber er ließ uns dann weitergehen. Immerhin hat er uns Österreicher “the friendly Germans” genannt. Die Hatscherei tat meinem Markus gar nicht gut, aber in dem Moment hatten wir nicht viele Alternativen und mussten weiter den Aufgang suchen, den wir nach einer sehr netten Promenade auch fanden und den Gewaltmarsch über die Brücke antraten. Der Ausblick war grandios und auch die Brückenkonstruktion selbst sehr beeindruckend. Nach einer kurzen Pause vor der City Hall gings dann weiter zur Ausstellung “Bodies” , die in Österreich unter “Körperwelten” zu Gast war. Zum Sonnenuntergang waren wir dann am Peer 17 und dann noch im Einkaufszentrum dort, welches aber nicht weiter spektakulär ist. Als krönenden  Abschluss wollten wir uns dann noch die Aussicht vom Empire State Building bei Nacht gönnen. Mit einer heissen Schoki in der Hand gings in Richtung U-Bahn. Ausgelegt ist dieses Gebäude ja auch den absoluten Massenansturm, aber es war gottseidank nicht so viel los und wir konnten ohne jegliche Wartezeit zum Skyride. Hier wird die Entstehen des Empire State Buildings sehr patriotisch erklärt und dann erlebt man eine Mischung aus Hubschrauberflug und Computerspiel aus Heli-Perspektive mit sich bewegenden Sitzen. Dann konnte es in den 86. Stock aufs Observation Deck gehen. Beeindruckende Aussicht – nur – mal wieder irre kalt – das kann man sich nicht vorstellen wie kalt sich -10 Grad anfühlen wenn man sich bei Wind auf einer Aussichtsplattform in 320m Höhe befindet. Mit tollen Eindrücken ging es wieder nach unten und zu Fuß nach Hause – in einer Drogerie kauften wir für Makis Fuß noch schnell eine Creme (die sich dann als falsch herausstellte – wir sind so doof *G*) und nahmen eine Pizza mit aufs Zimmer. Unser Körper ist schon ziemlich mitgenommen und wir spüren jeden Muskel – phuuu – ich hoffe Maki´s Achillessehne geht es bald besser.
5.1.2010
Heute wollten wir mit dem Bus in ein in ein Einkaufszentrum in New Jersey. Die Salbe konnte über Nacht natürlich nicht wirklich helfen, da es ja definitiv eine falsche war – humpelnd verließen wir das Hotel und erlebten wieder einen unterirdischen Marathongang. Die Strecken, die man von UBahn zu UBahn zurücklegt sind teilweise wirklich ewig lange. Maki war definitiv nicht gut gelaunt, dann mussten wir uns bei Bus Terminal auch noch durchfragen wo man Tickets für den Bus nach Jersey Gardens bekommt – oje. Aber ging alles soweit gut – die haben da auch ein ganz interessantes System, fast wie auf einem Flughafen mit Gates usw. 21 Dollar für beide hin und retour ist nicht wirklich günstig, aber gut. Nach einer knappen 1/2h waren wir angekommen und es konnte losgehen. Viel war nicht los, der ganze Trubel ums Einkaufen war scheinbar nur am Samstag und Sonntag nach Silvester. Geschäfte waren alle vorhanden, aber so wirklich viel gekauft haben wir nicht. Teilweise die Sale Sachen nur auf Wühltischen – das ist nicht so meines. Nach nem Mittagessen gings dann auch schon wieder retour. Viele Touris waren sogar mit Trollis unter wegs oder mit gleich 8 Hilfiger Sackerl – naja wenn sie meinen. Sicher ist es günstig, aber auf Muss dieses Zeug zu kaufen wenn ich ja eh schon 5 ähnliche Sachen daheim habe…  Calvin Klein fand ich ganz nett und leistbar, aber die Taschen die mit gefallen haben, waren schon wieder nur mit so bimpi Trägern wo man alle Zustände bekommt. Wieder in New York angekommen haben wir noch schnell beim Times Square “Lion King” Karten für Donnerstag erstanden – bin gespannt. Danach war wiedermal Apotheken-Drogeriebesuch notwendig – diesmal dürften wir eine richtige Salbe gewählt haben – hoffentlich, denn Maki konnte kaum mehr gehen, was bei einem solchen Urlaub nicht optimal ist. Schnell im Hotel alles abgeliefert und zum Crocs Store gefahren – diese Schuhe sollten Schmerzlinderung verschaffen und wir wollten sowieso welche kaufen – auf das 2te Paar bekam man -50%, sehr praktisch. Das ist hier aber im Moment üblich – fast in jedem Geschäft. Nebenan in einer Bank wurde dann Geld abgehoben und gleich Schuhe getauscht – ein wenig besser gings damit, weil hinten nichts drückt. Man fällt hier auch nicht auf, viele tragen zu business Klamotten Laufschuhe usw. Also – Crocs und Bundesheer Socken sind ein guter Tip bei Achillessehnenschmerzen! Und die Füße bleiben auch warm! Ein wenig spazierten wir noch die Columbus Avenue entlang und waren auch im UGG´s Store – leider echt zu teuer – und nicht sooo bequem wie erhofft! Für uns gings dann schon in Richtung Hotel – gegessen haben wir eine chinesisch -amerikanische Mitnehm-Mixtur aus dem Geschäft nebenan. Gute Nacht!
6.1.2010
Da es ein sehr sonniger Morgen war wollten wir diesen fürs Rockefeller Center nutzen. Nach nur 2 Ubahn Stationen waren wir schon da – los war gar nicht viel – sehr gut! Flott gings durch etliche Absperrungen zu den Kassen – hier will ich eindeutig nicht warten, wenn wirklich ein großer Ansturm ist. Mit einem oben gläsernen Lift gings flott nach oben ins 68. Stockwerk. 2 weitere konnte man dann zu Fuß gehen. Der Ausblick ist grandios – vor allem weil man hier einen Rundumblick genießen kann. Echt unvorstellbar wie groß New York ist. Swarovski ist hier ein großes Thema und überall präsent – sogar Österreich wird erwähnt! Markus fällt mit seinen Crocs übrigens nicht wirklich auf – wie schon erwähnt – man kann hier alles anziehen und aussehen wie man will. Bei der Hektik hat eh keiner Zeit zu glotzen. Mittagessen waren wir dann mit einem alten Schulfreund von mir, der schon seit 3 Jahren hier in Manhatten lebt. Er hat unseren Eindruck bestätigt, dass New York für einen Urlaub super toll ist, aber zum Leben einfach sehr anstrengend. Das hat auch das Mittagessen wieder bestätigt – es herrscht einfach permanenter Stress – immer und überall. Danach bummelten wir noch ein wenig umher und beschlossen dann noch ein wenig den nördlichen Central Park zu erkunden. Ein tolles Fleckchen dieser Park – er rettet eindeutig die Stadt! Immer wieder sehen wir Läufer in kurzen Sachen – bei etlichen Minusgraden und Wind – naja – jeder wie er mag. Am Columbus Circle haben wir uns dann noch einen riesen Biosupermarkt angesehen und beim Hotel dann noch eine Runde durch Macy´s gedreht. Bei Fossil habe ich mir ein neues Geldbörsel gegönnt, das war auch schon notwendig, denn mein altes fällt ja schon fast auseinander. Immer wieder bemerken wir wie nett die Verkäufer/innen hier sind – sowas erlebt man in Österreich kaum. Vom Mäci nahmen wir uns dann ein kleinen Abendessen aufs Zimmer mit und schon war der Tag auch wieder vorbei.
7.1.2010
Mein Schatz war heute etwas schwer aus dem Bett zu bekommen, aber wir hatten ja auch keinen Stress also gings erst um 9:30 in Richtung “Bronx Zoo”. Bei dem Standl zwischen Hotel und Ubahnabgang haben wir uns wieder unser Frühstück mitgenommen – sehr praktisch – ein Mini-Ströck auf Rädern der noch dazu recht günstig ist – alles Süsse zwischen 0.75 bis 1.5 Dollar. Ganz verstanden haben wir das System mit Express Zügen noch immer nicht, aber diesmal haben wir zumindest einen erwischt und sind auch rechtzeitig umgestiegen. Eigentlich haben wir uns noch kein einziges Mal verfahren oder sind in die falsche Richtung eingestiegen – das alles habe ich meinem genialen Maki zu verdanken! Er behält (fast) immer die Orientierung, was man von mir eindeutig nicht behaupten kann. Die Fahrt dauerte doch fast eine ¾ Stunde, aber dafür wurden wir auch mit einem toll angelegten Zoo belohnt. Vor allem die Innenanlagen für Vögel, Affen und diverse Kleintiere sind sehr liebevoll und realitätsnah gestaltet. Viele von den großen Tieren waren nicht im Freien weil zu kalt. Aber wir haben ein ganzes Rudel african wilddogs gesehen – ein bisschen Afrika im fernen New York für uns! Einen tollen Gorilla Forest hätten sie angelegt, aber leider auch keine Tiere unterwegs gewesen – nur jede Menge Eichhörnchen.  Ziemlich erledigt machten wir uns dann um ca. 14:30 wieder auf den Rückweg um einen Stopp bei der Lexington Avenue einzulegen. Dort geht eine Seilbahn parallel zur Queensboro Bridge hinüber nach Roosevelt Island. Ein sehr nettes Erlebnis, das noch dazu gratis ist, wenn man eine gültige Metro Card besitzt. Am Rückweg waren wir in Dylan´s Candy Bar – der Hammer! So viel unnötiges Süßzeug habe ich noch nie gesehen. Die M&M´s World war ja schon ziemlich irre, aber dieses 3 stöckige Zuckerschockgeschäft war fast noch cooler. Da es schon 16:00 war und wir schon ziemlich am Verhungern, gings in den nächsten Subway – war sehr lecker – nur das Bestellwesen geht uns beiden ziemlich auf die Nerven – wir checken das ja schon in Österreich nicht (gibt es bei uns Subways überhaupt noch?!) Dann gings in Richtung Hotel wo wir uns kurz ausrasteten und dann in Richtung Times Square und somit Lion King aufbrachen. Eine gute 1/2 Stunde vorher waren wir da – absolut ausreichend. Das ganze Spektakel findet im Minskoff Theatre statt und war wie jeden Tag absolut ausverkauft. Uns hat es wahnsinnig gut gefallen – wirklich toll gewesen!!! Bin noch immer ganz begeistert wie gut die Kostüme rüberkamen obwohl man immer deutlich den Menschen darunter sieht.
8.1.2010
Unser letzter ganzer Tag – schade! Nach einem Frühstück in einem typischen Selbstbedienungslokal gings ein paar UBahnstationen Downtown nach Chinatown. Sind dort ein wenig herum marschiert, aber so wirklich sehenswert ist dieses Viertel nicht. An jeder Ecke wird man mit “wtsches” angesprochen – keinen Plan gehabt – irgendwann haben wir dann herausbekommen, dass sie Uhren verkaufen wollen – dann kamen auch schon Fotos aus den Hosensäcken mit Markenhandtaschen – die sie ebenfalls unter die Leute bringen wollten. Polizei war aber überall präsent und man fühlt sich jetzt nicht unsicher. Beim Zurückgehen dürften wir in ein Gerichtsviertel geraten sein, zumindest nach den Aufschriften auf den Gebäuden nach. Bei einem anderen Gebäude gleich nebenan hat ein Schäferhund gerade eine Lieferung nach Bomben oder Drogen durchsucht – hilfe – einfach so am Gehsteig, bevor die Lieferung angenommen wurde. Gut – wir hatten genug gesehen – auch genug ganze geselchte Hendel, Truthähne usw. in den Schaufenstern. Lieber wieder ein wenig in den Norden hinauf und noch ein wenig shoppen. Den Rest des Tages spazierten wir noch ein wenig den Times Square, Broadway und die 5th Avenue herum, schön langsam kennen wir uns ja aus, aber das ist wohl immer so, wenn man sich mal wo zurechtgefunden hat, geht es wieder nach Hause!
9.1.2010
Ein paar Stunden hatten wir ja noch, also gings nochmal zum Times Square in der Hoffnung, dass die Geschäfte am Vormittag nicht so wahnsinnig überfüllt sind. Es war wirklich sehr angenehm – auch in der Ubahn und beim Frühstück kaufen – endlich mal kein Stress und wahnsinnige Leute überall. Um 11:30 waren wir dann wieder im Hotel und packten den Rest zusammen – Koffer gingen zu – pünklich um 12:00 checkten wir aus. Alles problemlos verlaufen – die Rechnung bekommt man in der Früh sogwar schon unter der Türe durchgeschoben, dass alles schneller geht beim Checkout. Gute Erfindung, habe ich bis jetzt noch nie wo erlebt. Um 12:20 war dann unser Airport Shuttle schon da und die fast 1,5 stündige Irrfahrt durch Manhatten konnte beginnen. Wir waren das 2te Hotel, das angefahren wurde und es sollten noch einige andere folgen bis der 10 Sitzer voll war haben wir die dubiosestens Hotels und irrsten Fahrmanöver miterlebt. Also lieber ein Taxi leisten! Das zahlt sich allemale aus und ist sicher kaum teurer! Um 14:00 waren wir dann am JFK Airport – hilfe – unser Flug startet ja erst um 17:55. Unerwarteterweise verliefen die Sicherheitskontrollen sehr schnell und ohne zusätzliche Kontrollen (wie z.B. in Toronto) und wir waren viel zu früh am Gate. Dort gabs dann auch nur Sandwiches – aber gut – besser als nichts und wir konnten unsere letzten Dollar in ein Mittagessen investieren. Unser Direktflug nach Wien startete pünktlich und wir landeten am 10.1.2010 um 8:32 in Wien.
Kurze Zusammenfassung zum Schluss: New York ist auf alle Fälle eine Reise wert – tolle Stadt mit viel Trubel. Beim Hotel finde ich sollte man nicht sparen, da eine zentrale Lage für Zwischenstopps (Beine ausrasten, Sackerl ablieferern usw.) einfach viel praktischer ist. Wir konnte wirklich sehr viel zu Fuß erledigen, was sicher vor allem im Sommer sinnvoll ist, da stelle ich mir die UBahn sehr grausig vor. Essen gehen kann teuer werden – sobald man mal Wert auf für uns normale Esskultur legt (normales Besteck, Teller, Gläser,…). Im Internet gibt es immer wieder den New York Pass im Angebot – macht auf jeden Fall Sinn – vor allem schon alleine wegen der fast lanes, teilweise sind wirklich irre lange Warteschlangen. Bequeme Schuhe nicht vergessen, man spult wirklich sehr viele Kilometer herunter, das kann schon mit eingegangenen Schuhen zur Tortur werden. Und natürlich eine gute Kamera und am besten strahlenden Sonnenschein, damit die Fotos besonders schön werden! Viel Spass in New York!
Am 7. Januar 2010 um 09:35 Uhr
Abercrombie!!! Unser Stichwort!

Sind da auch spaziert, allerdings umgekehrt, haben die City Hall wieder angschaut (Hochzeit!) und dann eeeewiglichlang nicht den Aufgang zum Drüberspazieren gefunden! Aber ihr habt recht: Wahnsinnssteile Aussicht hast da!
Wie wir dort waren, gab es da auch eine laaaaange Schlange und wir haben uns auch ca 30 Min angestellt, aber da war echt kein Weiterkommen in Sicht, also hammas dann sein gelassen. Wobei…so im Nachhinein ärger ich mich schon, dass wir das nicht durchgezogen haben, sehe seitdem nämlich ständig Leute mit den T-Shirts rumlaufen und mir fallt dann schlagartig die Schlange in NY ein
Und noch was…
Brooklyn Bridge zu Fuss:
Gute Besserungs an Maki’s Fussis! Die Inder
Am 7. Januar 2010 um 15:18 Uhr
Hi Tanja!
Jaaaaa – die City Hall haben wir auch für euch (von aussen) besucht und fotografiert *G* wie wir von der Brücke runterkamen! Tolles Erlebnis dieser Spaziergang!
Abercrombie ist mir ein Rätsel – aber so eine Geschäftsidee funkioniert offebar! Maki läuft jetzt halt mit Fell-Crocs rum, das hilft ein wenig – und in New York fällt man eh mit nix auf
Ganz viele Bussis nach Indien! Juma
Am 11. Januar 2010 um 17:49 Uhr
Jaja, Taxi zum Airport ist gut…es sei denn, das Taxi hat ein Gebrechen dorthin. So ist es denn uns passiert! Erstmal unendlich langes ratloses Gesicht und dann wurde endlichendlich ein anderes geordert und wir sind gerade noch so in den Flieger reingehuscht.
Stimmen euren lertzten Kommentar komplett zu: NY ist eine Reise wert! Muss man einfach mal gesehen haben!
30 Gräder-Bussi-Die Inder
PS: Lion King war sicher super, wie alle Broadway-Shows! Schade, dass grad kein sportliches Event zugange war!